Physische adressierte oder unadressierte Mailings und Briefe haben einen stärkeren Einfluss auf unser Gehirn als rein digitale Impulse.

Papier spricht viele Sinne an. Wir sehen und lesen, wir fühlen und manchmal riechen und hören wir es auch.

Transportierte Informationen verarbeiten wir schneller, und sie bleiben uns länger in Erinnerung. Persönlich adressierte Briefe werden gemäss Studien zu 80 Prozent gelesen. Für die Kundenbindung eignen sich also Mailings sehr gut. Alleinstellungsmerkmal dieses Medienkanals ist die Vermittlung von Wertschätzung, Zuverlässigkeit, Wertigkeit und Authentizität, was in Krisenzeiten wichtiger denn je ist. Physische Werbung ist viel beständiger als beispielsweise eine E-Mail, die im Bruchteil einer Sekunde gelöscht werden kann. Ein gedruckter Katalog findet nicht selten den Weg ins Wohnzimmer und findet dort gerne auch von mehr als einer Person Beachtung. Das Verlangen zu kaufen ist griffbereit, egal ob online oder offline.

In Zeiten von Corona möchten die Kunden nicht einfach konsumieren. Als Unternehmen müssen wir uns im Klaren werden, wie wir unsere Kunden unterstützen und welchen Mehrwert wir anbieten. Je genauer wir die Zielgruppe definieren, desto erfolgreicher werden wir sein. Gerade das Thema Regionalität hat in diesen besonderen Zeiten eine hohe Relevanz. Als Konsument suchen wir jetzt das Nahe, das Vertraute. Das gibt uns Sicherheit, die wir so dringend suchen.

Einschlägige Untersuchungen haben gezeigt, dass ein physisch präsentes Kommunikationsmittel wie der Brief oder das personalisierte Mailing eines der Medien mit der höchsten Glaubwürdigkeit ist. Dabei spielt ein durchgängiger, personalisierter Dialog über alle Touchpoints der Customer Journey hinweg eine wesentliche Rolle. Individualisierte Inhalte, die über eine einfache persönliche Anrede hinausgehen, setzen zusätzliche Akzente und machen die Kampagne noch erfolgreicher.